Tag-Archive for ◊ Nordsee ◊

Author:
• Freitag, Oktober 08th, 2010

Helgoland liegt in der südöstlichen Ecke der Nordsee und ist mit dem Boot von Cuxhaven and der Elbmündung in rund drei Stunden zu erreichen. Es ist Deutschlands einzige Hochseeinsel.

Die rote hoch aus der Nordsee aufragende Sandsteininsel hat ein sehr gesundes Hochseeklima und ist für Allergiker ideal, da die Luft fast pollenfrei ist. Und da Helgoland auch noch so gut wie autofrei ist, gibt es auch so gut wie keine Luftverschmutzung.

Lange Anna © flickr/Timo Kamph

Ganz besonders bei Tagesausflüglern ist Helgoland beliebt, denn man kommt leicht mit dem Flugzeug von Cuxhaven, Hamburg und anderen Orten auf die Insel oder auch mit dem Boot von Cuxhaven (Sommer und Winter) und anderen Orten (nur im Sommer). Außerdem ist der Einkauf auf Helgoland zollfrei und man kann gut Tabak, Alkohol, Elektronikartikel und anderes einkaufen.

Aber natürlich hat Helgoland noch mehr zu bieten als nur gute Einkaufsmöglichkeiten. Man kann auf der Hauptinsel, die sich in Oberland, Mittelland und Unterland aufteilt Spazieren gehen, eine Führung im alten Bunker mitmachen oder den alten 35 Meter hohen Leuchtturm besuchen, der als einziges Gebäude die britischen Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs überstanden hat.

Lummenfelsen © flickr/cordyph

Am Nordende Helgolands befindet sich das Wahrzeichen der Insel, die „Lange Anna“. Die Felsnadel, mit einer Höhe von 47 Metern, ragt direkt neben der Insel aus dem Meer. Ganz in der Nähe befindet sich auch der „Lummenfelsen“ mit tausenden von Seevögeln.

Und wer Lust zum Baden hat kann die kleine Sandinsel „Düne“ besuchen, die 1720 während einer Sturmflut von der Hauptinsel abgetrennt wurde. Hier kann man an den Sandstränden baden oder einfach nur herumwandern.

Nachdem man dann die ganze Insel erkundet hat, sollte man sich in einem der Restaurants ein gutes Mahl gönnen. Helgoland ist berühmt für seine Hummer und den „Knieper“, die Scheren des Taschenkrebses. Aber natürlich gibt es auch viel frischen Fisch und Fleisch.

Author:
• Mittwoch, Juli 14th, 2010

Die Nordfriesischen Inseln liegen vor der Westküste Schleswig-Holsteins im Naturpark Wattenmeer.

Wussten Sie das Sylt die größte und wohl bekannteste der Nordfriesischen Inseln geografisch auf gleicher Höhe liegt, wie der Südzipfel Alaskas? Vor 8000 Jahren wurde Sylt vom Festland abgetrennt und kann heute am einfachsten über den Hindenburgdamm per Zug erreicht werden.

Föhr © flickr/elbfoto

Sylt ist nicht nur die größte Nordfriesische Insel, sondern auch die viertgrößte Deutschlands. Bekannt ist Sylt vor allem für 40 Kilometer Sandstrand, Watt, Dünen, blühende Heide und wunderschöne reetgedeckte Häuser mit bunten Gärten.  Auf Sylt kann man wandern, Rad fahren und alle möglichen Wassersportarten betreiben. Das lebendige Zentrum Sylts ist sicherlich Westerland aber es gibt noch mehr zu sehen. Keitum und Morsum mit den alten Kirchen, das berühmte Morsum-Kliff an dem fünf Millionen Jahre Erdgeschichte auf einer Höhe von nur 21 Metern zusammengefasst sind. Auch Wenningstedt und Kampen mit dem Kampener Leuchtturm sind genau so einen Besuch wert wie die Tinnumburg, eine wahrscheinlich heidnische Kultstätte aus der Eisenzeit.

Föhr die zweitgrößte der deutschen Nordseeinseln liegt im Herzen des Naturparks Wattenmeer. Mehr als die Hälfte der Insel ist Marschland, die andere Hälfte wird landwirtschaftlich genutzt. Besonders interessant ist die Insel für Radler und Vogelkundler. Der Hauptort der Insel ist Wyk an der südöstlichen  Küste.

Amrum kann mit fantastischen Sandstränden und bis zu 30 Meter hohen Dünen aufwarten. Aber im Zentrum der Insel gibt es auch Wald- und Heideflächen. Die beschaulichen Dörfer der Insel liegen an der Ostküste. Der Kurort Wittdün ist wahrscheinlich der bekannteste der Insel. In Nebel können Besucher reich verzierte Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert bewundern und auch Gräber aus der Bronze Zeit und einen alten Wikingerfriedhof gibt es auf Amrum zu sehen.

Pellworm hat viel Natur aus Marschland, Wiesen und Feldern zu bieten. Im Frühjahr und Herbst können Besucher Zugvögel beobachten und in klaren Nächten nicht nur das Licht des Leuchtturms, das die Kämme der Dünen streift sondern auch die Sterne.

Sylt © flickr/micha 1968

Die Halbinsel Nordstrand ist mit dem Festland durch einen Autodamm verbunden und von einem grünen Deich umgeben. Hier kann man neben Radtouren auch Kutschfahrten über den Meeresboden unternehmen.

Zuletzt sind noch die Halligen zu erwähnen. Sie verdanken ihre Entstehung den Gezeiten und den Sturmfluten. Von den einst hunderten von Halligen gibt es heute nur noch 10. Auf den kleinen Inseln kann man Ruhe und Frieden finden, aber auch erleben wie es ist mitten im Meer zu leben und den Kräften der Natur ausgeliefert zu sein.

Bei einem Besuch der Nordfriesischen Inseln sollte man sich auf alle Fälle auch Zeit für eine Wattwanderung nehmen. Allerdings nur mit einem erfahrenen Führer, den schnell fallender Nebel rasch auflaufende Fluten können schnell zur Gefahr werden.

Author:
• Mittwoch, April 28th, 2010

Erst 1869 erhielt Wilhelmshaven seinen Namen. Wunderbar in Nordseekünsten Nähe liegend, kann man dort vielfältig urlauben. Baden, Radfahren und Kultur sind in dieser Stadt in Niedersachsen möglich.

Dieses Jahr gibt es viel Segelschiffe zusehen, genaue Termine für Juni und Juli unter www.wilhelmshaven.de

Das Wahrzeichen schlechthin ist die Kaiser-Wilhelm-Brücke; einst die größte Drehbrücke Europas. Gebaut erst 1905 bis 1907 und damals mit 159 m Spannweite und einer Höhe von 9 m ein wirkliches Bauwerk. Heute zieren wieder zwei nach historischen Vorlagen angefertigte Portalleuchten die Brücke.

Wilhelmshaven©flickr/sylar_major

1983 hat der letzte dampfbetriebene deutsche Seetonnenleger “Kapitän Meyer” seinen Dienst eingestellt, ist aber, jetzt vor Anker gegangen, ein beliebter Ort, sich trauen zu lassen.

Man muss nicht bis nach Holland, auch hier gibt es tolle Mühlen zu besichtigen. Die Kopperhörner Mühle von 1839 ist eine Pell- und Mahlmühle. Errichtet auf historischem Boden, auf dem Mühlen seit 1547 stehen.

Bei günstigen Wetterverhältnissen sind Vorführungen möglich. Geöffnet jeden ersten Sonntag im Monat von Mai bis Oktober.

Ganz viel über das Wattenmeer, das von Cuxhaven bis zur niederländischen Grenze verläuft, kann man im Wattenmeerhaus entdecken. Interaktive Erlebnisse, Ausstellungen, Exponate und vieles mehr lassen einen auch das verborgene Leben des Wattenmeeres ganz nah erfahren.

Es gibt viele historische Gebäude in Wilhelmshaven.

Ganz schön ist der Backsteinbau Werfttor 1, dessen Rundbogen-Doppeltor einst das Haupttor zur ehemaligen Kaiserlichen Werft führte. Noch heute gibt es dort den alten Briefkasten mit der Aufschrift “Kaiserliche Werft”, der auch benutzt wird.

Das Robert-Koch-Haus ist ein dreigeschossiges Bauwerk mit Sandseinornamenten, aber richtig toll ist das Glockenspiel in oberen Giebel. Es wird täglich gespielt um 8, 12 und 18 Uhr.

Das Rathaus ist wirklich ein Hingucker mit seiner sehr eigenen Bauweise. Der Klinkerbau ist moderne Architektur. In nur 77 Arbeitswochen wurde es, nach der Grundsteinlegung im Mai  1928, bereits im Oktober 1929 eingeweiht. Der 49 Meter hohe Turm ist heute noch als Wasserreservoir in Betrieb. Von oben kann man einen tollen Rundumblick über Wilhelmshaven und den Jadebusen genießen. Aufstieg von Mo bis Fr.

Flanieren lässt es sich schön an der Südseite der Stadt. Die Windwächter des dort lebenden Künstlers Klaus Evenburg sind am Fliegerdeich zu finden. Sie sind Symbol für die Naturgewalten von Wind und Meer.

Es gibt noch viel zu sehen in Wilhelmshaven wie das Aquarium Wilhelmshaven, das Deutsche Marinemuseum, den Kurpark, die NordseePassage mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und das Piratenmüseum. Auch das Pumpwerk ist als historisches Industriegebäude einen Besuch wert. Dort treten auch viele Künstler auf.

Ganz toll ist auch wal.welten: der 1994 angespülte Wal von Baltrum ist dort ausgestellt. Sein Skelett und die Organe(plastiniert).

Author:
• Dienstag, Februar 02nd, 2010

Flensburg, die wunderschöne Statdt ganz oben in Deutschlands Norden, ist natürlich bekannt für die Verkehrssünderkartei, das „Flensburger Pilsener“, den Handballverein SG Flensburg-Handewitt und natürlich auch für den Versand von „Beate Uhse“.

Flensburg © Julia Höfer-von Seelen

Aber natürlich hat die Stadt an der Flensburger Förde noch mehr zu bieten. Eine pittoreske Altstadt, einen historischen Hafen, Einkaufsmöglichkeiten in Hülle und Fülle und gute Restaurants. Bedingt durch die Nähe zu Dänemark und Skandinavien hat die Stadt zudem ein ganz besonderes skandinavisches Flair und eine besondere Weltoffenheit. Und von hier aus kann man auch wunderbare Touren an die Nord- und Ostsee oder an die Schlei unternehmen.

Flensburg © Julia Höfer-von Seelen

Author:
• Mittwoch, Januar 27th, 2010

Die Ostfriesischen Inseln sind auch im Winter ein Erlebnis, ganz besonders für die Menschen, die sich nach Ruhe und Erholung sehnen.

Hier können Sie lange Strandspaziergänge unternehmen, sich mit Einheimischen im Boßeln messen oder zum Beispiel mit dem Flugzeug von Borkum nach Juist fliegen und die Inseln aus der Vogelperspektive bewundern. Zum Aufwärmen eignet sich eine Tasse Ostfriesentee nach einer Wattwanderung ganz besonders gut.

Borkum©flickr/froutes