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• Sonntag, Mai 29th, 2011

Gelegen im Südosten Deutschlands ist Bayern eines der größten Bundesländer. Bayern ist das ökonomische Zentrum Deutschlands mit BMW, Audi und Adidas, die in Bayern ihre Hauptsitze haben.

Neuschwanstein, Bavaria © Julia Hoefer-von Seelen

Bayern ist ein sehr traditionelles Bundesland und als Region sehr unabhängig. Zu besonderen Anlässen wird von vielen Menschen noch Tracht getragen und auch eine Volksmusiktradition gibt es.

Essen und Trinken ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der bayerischen Kultur und es gibt viele Feste, wie zum Beispiel das Oktoberfest zu feiern. Hier wird das Bier in Maßen ausgeschenkt und enthält dem Deutschen Reinheitsgebot entsprechend nur Wasser Hopfen und Malz. Es gibt auch, besonders in Franken, einige Weinfeste.

In Bayern gibt es wunderschöne Wälder, natürliche Paradiese und ideal für Wildblumen und wilde Tiere. Ganz besonders schön ist das Tal der Wolfsteiner Ohe. Hier kann man besonders Kindern die Natur nahe bringen.

Auch die bayerischen Schlösser sind einen Besuch wert, ganz besonders im Rahmen einer Rundreise.

Bayern ist eine Mischung aus alt und neu, mit kosmopolitischen Geschäftszentren und alten Städten mit historischen Statuen und traditioneller Kultur.

Es gibt in Bayern viele wunderbare Hotels mit Preisen für jeden Geldbeutel.

Wer weiter durch Deutschland reist, sollte auch dem Lauf des Rheins folgen, da es auch dort viele schöne Orte zu sehen gibt.

River Rhine © roger4336/flickr.com

Der Rhein entspringt in den Schweizer Alpen und mündet in die Nordsee. Er ist einer der wichtigsten und längsten Flüsse Europas und in der Vergangenheit ein wichtiger Handelsweg. Auch war er immer schon eine wichtige Verteidigungslinie, was die zahlreichen Burgen an seinem Ufer beweisen.

Der Rhein fließt durch die Schweiz, Österreich und Deutschland und ist Grenzfluss für Liechtenstein und Frankreich bevor er in den Niederlanden in die Nordsee mündet.

Eine Kreuzfahr auf dem Rhein ist ein unvergessliches Erlebnis, bei dem es viel zu sehen gibt. Wenn das Schiff anlegt kann man die Sehenswürdigkeiten der Rheinhäfen besuchen und auch die Unterkunftsmöglichkeiten entlang des Rheins sind zahlreich.

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• Sonntag, Mai 08th, 2011

Mit einer Fläche von 220.000 Quadratmetern und ungefähr 14.000 verschiedenen Pflanzenarten gehört der Botanische Garten in München zu den bedeutendsten weltweit.

In den Gewächshäusern können sich Besucher auf eine botanische Reise in feuchte Tropengebiete, kühlere tropische Bergwälder und heiße, trockene Wüsten begeben.  Wer Anregungen für den eigenen Garten sucht kann diese im Schmuckhof finden und sich im Arboretum und der Systematischen Abteilung über die verwandtschaftlichen Beziehungen und ökologischen Ansprüche der Pflanzen informieren.

 

 

Interessant ist auch der Alpengarten auf dem Schachen im Wettersteingebirge rund 90 Kilometer südlich von München. Hier gibt es auf 1.860 Metern Höhe seltene europäische Pflanzen- und Bienenarten. Er ist gleichzeitig auch eine wichtige Basis für die Forschung.

Über das Jahr verteilt finden verschiedene Veranstaltungen im Botanischen Garten statt. So kann man zwischen Dezember und April in den Gewächshäusern tropische Schmetterlinge bewundern und vom 18. bis 29. Mai 2011 findet eine Bonsai-Ausstellung in der Winterhalle statt.

Vom Botanischen Garten gelangt man auch leicht zum Schloss Nymphenburg mit seinem großen Park. Und auch das Museum für Mensch und Natur im Schloss ist einen Besuch wert.

 

Öffnungszeiten des Botanischen Gartens:

  • Januar, November, Dezember: Haupteingang: 9-16.30 Uhr    Gewächshäuser: 9-16 Uhr
  • Februar, März, Oktober: Haupteingang: 9-17 Uhr    Gewächshäuser: 9-16.30 Uhr
  • April, September: Haupteingang:  9-18 Uhr    Gewächshäuser: 9-17.30 Uhr
  • Mai, Juni, Juli, August: Haupteingang: 9-19 Uhr    Gewächshäuser: 9-18.30 Uhr
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• Montag, April 04th, 2011

Der Schliersee ist ein natürlicher See in den bayerischen Alpen, gelegen auf einer Höhe von 777 Metern direkt bei dem Ort Schliersee ungefähr 51 Kilometer südöstlich von München.

Der See erstreckt sich über eine Länge von 2,3 Kilometern und einer Breite von1,3 Kilometern und ist durchschnittlich 20 Meter tief. Die tiefste Stelle ist rund 40 Meter tief. Die Insel Wörth ist die einzige Insel des Sees und liegt etwa in der Mitte.

Schliersee © Julia Hoefer-von Seelen

Im Sommer kann man entweder im See schwimmen oder ein Boot mieten, aber die Region ist auch ideal zum Nordic Walking, Wandern, Radlen oder auch Mountain Biking. Am See kann man entweder Elektro, Tret- oder Ruderboote leihen oder mit dem Ausflugsschiff zwischen Mai und September eine Rundfahrt machen.

Eine Wandertour die ich wirklich empfehlen kann geht zur Ruine Hohenwaldeck. Die Strecke ist gut ausgeschildert und selbst für unerfahrene Wanderer zu meistern. Allerdings sollte man mit Wanderschuhen und eventuell Stöcken ausgerüstet sein, da der Weg teilweise etwas unwegsam sein kann. Man kann direkt vom Parkplatz „Unterleiten“ in Schliersee hinaufgehen und auf der anderen Seite wieder hinab nach Fischhausen. Von dort kann man dann entweder direkt am See zurückgehen oder den See noch komplett umrunden. Vom der Ruine 209 Meter über dem See hat man einen wunderbaren Blick auf den See und die Alpen.

Alps © Julia Hoefer-von Seelen

Sehenswert in Schliersee ist die St. Sixtus Kirche, die zwischen 1712 und 1715 an Stelle einer Kirche aus dem Mittelalter gebaut wurde. Sie ist eine der schönsten barocken Kirchen der Region.

Vom Schliersee ist es auch nicht weit an andere bayerische Seen wie zum Beispiel den Tegernsee oder den Spitzingsee. Direkt von Schliersee aus kann man auch mit der Seilbahn zur Schliersbergalm hinauffahren. Von dort hat man nicht nur einen tollen Blick über den See und auf die Berge. Im Ferienpark gibt es eine Alpenroller und ein Riesentrampolin. Zurück geht es entweder zu Fuß oder mit der 950 Meter lagen Sommerrodelbahn.

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• Sonntag, März 20th, 2011

Schloss Nymphenburg, gelegen im Westen von München, ist eines der größten Königsschlösser Europas und war lange Zeit die Sommerresidenz der Wittelsbacher.

Schloss Nymphenburg © Julia Höfer-von Seelen

Kurfürst Ferdinand Maria hat Schloss Nymphenburg 1664 in Auftrag gegeben, nachdem seine Frau Adelheid von Savoyen den lang ersehnten Thronerben Max Emanuel geboren hatte. Erbaut wurde das Schloss nach Plänen des italienischen Architekten Agostino Barelli.

Ab 1701 wurde das Schloss systematisch erweitert und die beiden seitlichen Pavillons gebaut von Enrico zucalli und Giovanni Antonio Viscardi kamen als erstes dazu, außerdem die Stallungen, in denen sich heute das Marstallmuseum befindet.

Sehenswert im Schloss sind der Steinerne Saal im Rokokostil mit Deckenfresken von Johann Baptist Zimmermann und F. Zimmermann und die Schönheitengalerie die von König Ludwig I. bei Joseph Stieler in Auftrag gegeben worden war.
Die ehemaligen Stallungen beherbergen heute mit dem Marstallmuseum nicht nur eines der wichtigsten Museen mit historischen Kutschen, sondern auch eine Sammlung des weltberühmten Nymphenburger Porzellans. Die Porzellanmanufaktur befand sich auch auf dem Schlossgelände und ihre Produkte sind von legendärer Art und Qualität.

Schloss Nymphenburg Blick vom Park © Julia Höfer-von Seelen

Der große 200 Hektar großePark und der Botanische Garten laden Besucher zu einem Spaziergang ein. Im Park befinden sich noch wunderschöne Pavillons wie die Pagodenburg (1716-1719), die Badenburg (1719-1721), die Magdalenenklause (1725-1728), die Amalienburg (1734-1739) und der Apollotempel (1862-1865).

Schloss Nymphenburg und der Park sind eine der bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten in München und wirklich einen Besuch wert.

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• Montag, März 07th, 2011

Köln ist Deutschlands viertgrößte Stadt und die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen. 38 vor Chr. gegründet ist Köln auch eine der ältesten Städte Deutschlands.

Das wohl bekannteste Gebäude Kölns und gleichzeitig das Wahrzeichen ist der Kölner Dom der auch auf der Weltkulturerbe Liste steht.

Köln © Rolf H./flickr.com

Obwohl die Grundsteinlegung für den Kölner Dom schon am 15. August 1248 war, wurde er erst im Jahre 1880 fertig gestellt. Und auch wenn während des Zweiten Weltkriegs 72 Prozent der Innenstadt zerstört wurden, blieb der Dom, wenn auch stark beschädigt, doch stehen und kann von fast überall in der Innenstadt und auch von weiter weg gesehen werden. Die Türme haben eine Höhe von rund 157 Metern, wobei der der südliche Turm sieben Zentimeter niedriger ist als der nördliche und dominieren die Skyline der Stadt.
Im Dom befindet sich unter anderem der Dreikönigenschrein mit Figuren aus vergoldetem Silber und edelsteinbesetzten Filigranplatten.

Aber abgesehen vom Kölner Dom gibt es in Köln noch die 12 romanischen Kirchen und andere mittelalterliche Gebäude. Von den ehemals 12 Stadttoren stehen noch drei. Das Kölner Rathaus aus dem 12. Jahrhundert ist das älteste Rathaus in Deutschland, das noch genutzt wird. Im 15. Jahrundert kamen die Loggia und der Turm dazu.

In Köln gibt es außerdem noch 36 Museen und mehr als 100 Kunstgalerien. Und Köln ist auch eine sehr grüne Stadt mit vielen Parks und Gärten. Neben mehreren Rheinbrücken kann man den Rhein in Köln auch mit der Seilbahn überqueren. Sie führt auf Höhe der Zoobrücke über den Fluss.

Und Köln ist natürlich auch berühmt für sein Bier, das Kölsch. Es wird traditionell in speziellen Gläsern, den Stangen, serviert und ist Teil der Kölschen Kultur. Der beste Ort um ein Glas Kölsch so richtig zu genießen ist sicherlich eine der Zahlreichen Brauereigaststätten.

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• Sonntag, Februar 20th, 2011

Deutsches Bier ist nicht nur ein Teil der deutschen Kultur, sondern Dank des Reinheitsgebotes auch eines der besten Biere auf der Welt.

Nach dem Reinheitsgebot darf deutsches Bier nur Wasser, Hopfen und Malz enthalten und Biere wie das Weißbier, die nicht nur mit Gerstenmalz hergestellt werden, müssen obergärig sein.

Pils © leah.jones/flickr.com

Bier wurde in Deutschland das erste Mal im bayerischen Geisenfeld im Jahr 736 erwähnt und eine Urkunde besagt, dass im Jahre 766 Bier an das Kloster St. Gallen in Gaisingen an der Donau geliefert wurde.

In Deutschland gibt es rund 5000 verschiedene Biersorten und viele davon werden in kleinen regionalen Brauereien gebraut. Wenn man also jeden Tag ein anderes Bier probieren wollte, würde das mehr als 13 Jahre dauern.
Das beliebteste Bier ist sicherlich das Pilsener, ein helles Bier mit aromatischem Hopfen. Export ist etwas malziger im Geschmack. Weißbier, bei dem ein Teil des Gerstenmalzes durch Weizenmalz ersetzt wird, ist besonders in Bayern sehr beliebt. In Köln wird das typische Kölsch getrunken, während in Düsseldorf das Altbier sehr begehrt ist.

Typisch für Berlin ist die Berliner Weiße, ein helles, relativ saures Weizenbier. In Bamberg bekommt man das Rauchbier mit seinem rauchigen Geschmack nach geräuchertem Malz. Aber dies sind natürlich nur ein paar Beispiele für deutsches Bier. Wo immer Sie sich in Deutschland aufhalten, Sie werden garantiert ein Bier nach ihrem Geschmack finden.

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• Sonntag, Februar 06th, 2011

Lindau ist nicht nur wunderschön am Bodensee gelegen, sondern auch im Bodensee. Lindau Insel hat auch den einzigen Leuchtturm Bayerns. Sogar die Dialekte unterscheiden sich.

Das Stadtbild ist geprägt von unzähligen Brunnen. Ausgefallene oder  klassische und alle waren sie mal wichtige Wasserspender der Stadt. Heute erfreuen sich Einheimische wie Touristen an diesen kunstvollen Brunnen.

Rathaus © Stefan Munder/flickr.com

Am hervorstechendsten ist der Lindavia-Brunnen am Alten Rathaus. Der Sockel ist aus wunderschönem roten Marmor und darauf thront die Beschützerin der Stadt: Lindavia mit Lindenzweig. Die Beckenfiguren zeigen den einstigen Reichtum Lindaus: Schifffahrt, Fischerei, Wein- und Ackerbau.

Auch der Narrenbrunnen ist eine ausgiebige Beobachtung wert. Auch in Lindau wird die Fasnacht kräftig gefeiert. Der Brunnen zeigt die Binsengeister, die Moschtköpf, die Kornlöffler und die Pflasterbutzen.

Nahezu jeder Stadtteil hat seine eigenen Brunnen, die noch ganz nach Brauchtum an Ostern auffällig geschmückt werden.

Auch Türme und Schanzen prägen das Stadtbild. Am interessantesten sind sicherlich die Leuchttürme am Seehaften.

An der Landseite steht der Alte Leuchtturm imposant da. Sein buntes Dach aus dem 19. Jhd. ist gleich ein Blickfang. 37 Meter misst der Turm aus dem 13. Jhd.

Der Neue Leuchtturm ist über eine Mole erreichbar und ziert gemeinsam mit den steinernen Löwen die Hafeneinfahrt.

Er wurde 1856 errichtet und bietet mit 33 Metern Höhe, zu erreichen über 139 Stufen,  eine gute Aussicht über die Stadt wie auch den Bodensee. Auch das Alpenpanorama ist unglaublich. Auch Bregenz ist zu sehen.

Auch Türme und Schanzen prägen das Stadtbild. Am interessantesten sind sicherlich die Leuchttürme am Seehafen.

An der Landseite steht der Alte Leuchtturm imposant da. Sein buntes Dach aus dem 19. Jhd. ist gleich ein Blickfang. 37 Meter misst der Turm aus dem 13. Jhd.

Der Neue Leuchtturm ist über eine Mole erreichbar und ziert gemeinsam mit den steinernen Löwen die Hafeneinfahrt.

Er wurde 1856 errichtet und bietet mit 33 Metern Höhe, zu erreichen über 139 Stufen,  eine gute Aussicht über die Stadt wie auch den Bodensee. Auch das Alpenpanorama ist unglaublich. Auch Bregenz ist zu sehen.

Eine der beliebtesten Plätze bei Sonnenuntergang ist sicherlich die Promenade um den Pulverturm. An der sich anschließenden Lindenschanze hat man einen einmaligen Blick auf den See.

Der Malefizturm begeistert bestimmt die Kleineren am meisten. Ist dieser Diebesturm doch schon im Mittelalter errichtet worden und war auch wirklich ein Verlies für Halunken und Gauner.

Gleich daneben befindet sich mit 1000 Jahren die älteste Kirche Lindaus, die Peterskirche. Innen zieren die Wandmalereien mit Motiven der Lindauer Passion die Wände.

Des Weiteren lohnen sich noch weitere Türme und Schanzen zu besichtigen wie die Römerschanze am Hafenbecken, der Barfüßerplatz, aber auch der Wehrturm aus der Stauferzeit. Einst ein Teil der Stadtbefestigung (Heidemauer). Gleich darauf schließt sich der Stadtgarten an, der von einem Wall umgeben ist.

Auch an historischen Gebäuden mangelt es nicht in Lindau. Die mittelalterliche Altstadt ist sehr gut erhalten.

Das Alte Rathaus stammt von 1422. Es ist das beeindruckendste Haus in der Maximilianstraße. 1496 war es Schauplatz des Reichstages und heute ist es das zu hause von 23000 Büchern der ehemaligen reichsstädtischen Bibliothek. Eine Rathausführung ist möglich.

Viele Patrizierhäuser aus dem 16. und 17. Jhd. säumen die Maximilianstraße. Das Ganze ist durchzogen von vielen kleinen Gassen.

Das schönste Bürgerhaus steht am Marktplatz. Einst der Familie Kawatz gehörend, ist es heute das Lindauer Stadtmuseum. Außen ist die Fassadenmalerei zu bewundern, im Inneren Gemälde und Skulpturen von 15-18. Jhd.

Auch volkskundliche Sammlungen von Porzellan, Zinn, Keramik und sogar Bauernmöbel sind zu besichtigen.

Leuchtturm © vauvau/flickr.com

Natürlich dar ein Ausflug auf Wasser nicht fehlten! Der Bodensee ist ja schon fast ein kleines Meer.

Das Schiff MS Bayern  bietet nicht nur viele Informationen, sondern ist auch gleich eine kleine kulinarische Reise. Rundfahrten finden von April bis Oktober statt und obendrein noch in den Weihnachtsferien.

Baden, Surfen, Segeln und Bootfahren sind nur einige der unzähligen Wasseraktivitäten am Bodensee.

Rund um den Bodensee lockt natürlich auch das Radfahren. Entweder als Tagestouren, als Startpunkt zur zwei-Seen-Route oder auch als Umrundung des Bodensees. Unterstützt wird das Ganze durch Bett & Bike sowie Fahrradverleihe.

Legoland und Connyland bieten sich auch als Ausflugsziele an.

Einkaufen lässt es sich auch gut in Lindau. Leider sind sehr viele bekannte Ketten dort angesiedelt wie inzwischen nicht nur die Einheimischen meinen. Denn die guten alten Gemischtwarenläden konnten einfach nicht mithalten was Preise und Mieten anbelangt.

Aber wenigstens gibt es noch die Wochenmärkte. Da sind die Lindauer als Käufer und Verkäufer anzutreffen. Regionales steht selbstverständlich im Mittelpunkt wie z.B. das Bodenseeobst.

Es gibt noch viele alteingesessene Lindauinsulaner. Diese leben schon teilweise mehrere Jahrhunderte dort. Oft wurden die Geschäfte an die Nachkommen weitergegeben. So sind Geschäfte in 5 oder 6 Generation dort nichts Auffälliges. Das Schusterhandwerk z.B.. Einst gab es hunderte Schuhmacher. Heute noch zwei; aber die sind noch gut im Geschäft.

Es lohnt sich als in den Gassen genau hinzusehen, um einen Blick in die Vergangenheit Lindaus zu erhaschen.

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• Montag, Januar 24th, 2011

Weißbier, auch Weizenbier oder Hefeweizen ist ein obergäriges, ungefiltertes Bier,  das in Flaschengärung hergestellt wird. Durch die sich in der Flasche befindlichen Schwebstoffe ist es trüb.

Weissbier © Moe_/flickr.com

Das typische Weiß- oder Weizenbier ist eine bayerische Spezialität, die mindestens zur Hälfte aus Weizenmalz hergestellt werden muss, die meisten bayerischen Weißbiere enthalten sogar 60 bis 70 Prozent Weizenmalz.

Es hat einen süßlichen, fruchtigen Geschmack mit einer besonderen Hefenote.

Eingeschenkt wird es in spezielle Weißbiergläser. Man sollte es langsam einschenken und Flasche und Glas dabei schräg halten. Wenn noch ungefähr ein Viertel Bier in der Flasche ist, sollte man diese schwenken um die Hefe vom Boden zu lösen und dann den Rest ins Glas schenken. So bekommt das Bier seine typische Trübung.

Wer das trübe Bier nicht mag, kann auch die gefilterte Form, das Kristallweizen, probieren.

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• Montag, Januar 17th, 2011

Die bayerische Stadt Bamberg liegt an der Regnitz in Oberfranken und ist eine der wenigen Städte in Deutschland, die den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden haben.

Old Town Hall/Altes Rathaus © Qole Pejorian/flickr.com

Wegen seines authentischen mittelalterlichen Erscheinungsbildes und den vielen wertvollen architektonischen Denkmälern steht Bamberg auf Weltkulturerbeliste der UNESCO.

Zwei der wohl herausragendsten Gebäude sind der Bamberger Dom und das alte Rathaus mitten in der Regnitz.

Der Bamberger Dom St. Peter und St. Georg ist nicht nur Bambergs berühmtestes Wahrzeichen sondern auch eines der bekanntesten Architekturdenkmäler Deutschlands. Das spät romanische Gebäude hat vier imposante Türme und der Grundstein für den Bau wurde 1004 von Kaiser Heinrich II. gelegt. Das wunderbare marmorne Grabmal Heinrichs und seiner Frau Kunigunde ist ein Meisterstück Tilman Riemenschneiders. Es wurde zwischen 1499 und 1513 erschaffen.

Ein weiterer berühmter des Domes ist der Bamberger Reiter. Man nimmt an, dass es sich um eine Statue des ungarischen Kaisers Stephan I. aus dem 11. Jahrhundert handelt, aber dies ist nur eine Spekulation, da man weder weiß von wem und wann genau die Statue erschaffen wurde.

Bamberg Cathedral/Bamberger Dom © liquidbonez/flickr.com

Zu der Zeit als die Regnitz die Grenze zwischen dem kaufmännischen und dem kirchlichen Teil der Stadt war, wurde das alte Rathaus auf einer künstlichen Insel im Fluss erbaut, da sich beide Seiten laut der Legende nicht auf einen anderen Standpunkt in der Stadt einigen konnten.  Das Rottmeister Haus direkt neben dem Rathaus scheint auf der Regnitz zu schwimmen.

Auch einen Besuch wert ist Klein Venedig. Die meisten der Häuser sind wunderschön renovierte Fachwerkhäuser von Fischern die noch aus dem Mittelalter stammen. Viele von ihnen haben Balkons und kleine Vorgärten mit Bootsanlegern.

Aber Bamberg ist auch eine Bierstadt mit neun Brauereien, die mehr als 50 verschiedene Biersorten brauen. Bekannt ist besonders das Rauchbier. Aber auch die Sandkerwa mit dem Bierfestival Ende August ist einen Besuch wert, genau so wie das Fränkische Bier Museum und die vielen Bierkeller Bambergs.

Insgesamt gibt es in der Stadt 14 Museen in denen man nicht nur etwas über das Bier erfahren kann sondern auch über die Geschichte von Levi Strauss und seinen Jeans und vielen anderen Dingen.

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• Sonntag, Januar 02nd, 2011

Besonders im Winter ist das Erzgebirge ein großartiges Reiseziel für die ganze Familie den es bietet großartige Wintersportmöglichkeiten.

Oberwiesenthal ist das alpine Zentrum des Erzgebirges und dort kann man neben den Skiabfahrten auch wunderbare Pisten für Snowboarder. Die Bob-und Rennrodelbahnen in Altenberg sind nicht nur die modernsten der Welt, sondern auch ebenso bekannt. Wer sich lieber dem Curlingsport widmen möchte sollte vielleicht nach Geising reisen und für Langlauffans ist die Kammloipe zwischen Johanngeorgenstadt und Schöneck zu empfehlen. Sie wurde vom DSV als „Exzellente Loipe“ ausgezeichnet. Aber natürlich gibt es auch überall sonst im Erzgebirge schöne Loipen.

Erzgebirge ©ohaoha/flickr.com

Oberwiesenthal an der tschechischen Grenze gelegen kann mit den höchsten Gipfeln des Erzgebirges aufwarten; mit dem 1215 Meter hohen Fichtelberg und dem 1244 Meter hohen Klinovec auf böhmischer Seite. Der Kurort Oberwiesenthal ist zudem Deutschlands höchste Stadt. Die Naturschutzgebiete und Wälder rund um Oberwiesenthal bieten auch gute Schneewandermöglichkeiten.

Altenburg hat neben den berühmten Bobbahnen auch noch mehr als 30 Kilometer an Loipen und über 30 Kilometer Skiwanderwege zu bieten. Natürlich gibt es auch hier Abfahrtspisten.

Johanngeorgenstadt wurde 1654 vom Kurfürsten Johann Georg I. gegründet und die Haupteinnahmequelle der Stadt waren der Silber-, Zinn- und Eisenbergbau. Seit 1960 hat sich der Ort zu einem Touristenzentrum im Erzgebirge entwickelt.